Diözesane Fastenaktion angelaufen

Neu-Um und Sri Lanka durch Misereor verbunden

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18.03.2025

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Sri Lanka ist das Schwerpunktland der Fastenaktion


Indische Tanzgruppe gestaltet Gottesdienst mit


Vinayaga Devi Jayakanthan berichtet von ihrer Arbeit...


... und hüllt sich am Kolpingstand in einen Sari


falten, stecken und den Überblick behalten heißt es bei über 5 Meter Stofflänge


Malwettbewerb der Schulen zum Thema "Menschenwürde"

Auf den Sari-fertig und Actionfoto! Alles um den Sari drehte es sich beim Kolpingstand bei der Eröffnung der diözesanen Misereoreröffnung. St. Johann Baptist in Neu-Ulm war am 16. März 2025 der Ort, an dem die Fastenaktion anlief. Rund 400 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Wie ein Startschuss, so klingt der diesjährigen Slogan zur Misereoraktion: „Auf die Würde. Fertig los.“ Hingewiesen wird dabei auf die Minderheit der Hochlandtamilen in Sri Lanka.

In seiner Predigt erinnerte Bischof Bertram, dass Christsein und der Einsatz für ein menschenwürdiges Leben untrennbar miteinander verwoben sind. Wie dies praktisch in die Tat umgesetzt werden kann, davon berichtete Misereorgästin Vinayaga Devi Jayakanthan aus Sri Lanka. Sie arbeitet dort seit vielen Jahren für die Partnerorganisation von Misereor SEDEC Sri Lanka. Dabei unterstützt sie die nach wie vor benachteiligten vor allem Frauen, wie sie im Anschluss an den Gottesdienst in einer Fragerunde berichtete. Für landestypische und hiesige Verpflegung hatte die Pfarreiengemeinschaft ein Fastenessen im Johanneshaus organisiert. Die beteiligten Verbände präsentierten sich mit ihrem weltkirchlichen Engagement auf dem Vorplatz. Kolping lud zum „Sari binden“ ein. Vor allem Frauen fühlten sich angezogen, trotz kühler Temperaturen in das prächtige Alltagsgewand der Inder gewickelt zu werden. Dabei wurde die Möglichkeit genutzt, über die von der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger unterstützten Einkommen-schaffenden Projekte in Indien zu informieren.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Preisverleihung des Schulmalwettbewerbes zum Thema Menschenwürde.

An der Eröffnung nahm erstmals auch Dr. Andreas Frick, Hauptgeschäftsführer von Misereor teil. Die diözesane Veranstaltung wird jedes Jahr am zweiten Fastensonntag in einer anderen Pfarreiengemeinschaft durchgeführt. In diesem Jahr zeichnete sich neben der Abteilung Weltkirche im Bistum der Katholische Deutsche Frauenbund für die Durchführung verantwortlich. Die Kooperationsveranstaltung macht aufmerksam auf das bischöfliche Hilfswerk Misereor, welches in der Fastenzeit im Mittelpunkt steht. Am 5. Fastensonntag findet die Kollekte zu Gunsten von Misereor statt. 

18.03.2025
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